Embracing Change



Sein wir mal ehrlich: Menschen mögen keine Veränderung! Wir sind Gewohnheitstiere und selbst kleinste Abweichungen in unserem Alltag können schon ganz schön an uns nagen. Denn in unserer gewohnten Umgebung fühlen wir uns wohl.

Da wird die Bushaltestelle kurzerhand eine Straße weiter platziert, der Bäckerladen nebenan macht dicht oder das Fitnessstudio ändert die Öffnungszeiten.. und die Empörung ist groß!


Doch vor allem die großen Veränderungen können schon sehr beängstigend sein. Der Wechsel der Arbeitsstelle, die Beendigung einer langjährigen Beziehung oder ein längerer Auslandsaufenthalt an einem unbekannten Ort können uns mit Unbehagen erfüllen. Natürlich sind solche Veränderungen oft fremdbestimmt und uns bleibt gar nichts anderes übrig als mit der Situation umzugehen. Wer wird gern schon gefeuert oder von seinem Partner verlassen..? Ich glaube niemand. Anschließend folgt immer erst einmal eine schmerzliche Zeit, in der man die Zurückweisung verarbeitet und das ist auch ganz wichtig. Es ist wichtig, dass wir negative Gefühle, Trauer und Schmerz für eine Zeit zulassen, um sie zu verarbeiten. Wenn wir sie beiseite schieben, arbeiten diese Gefühle in unserem Unterbewusstsein weiter und stauen sich an, bis sie sich im schlimmsten Fall körperlich oder psychisch äußern. Sich mit negativen und schmerzhaften Emotionen auseinanderzusetzen macht keinen Spaß, doch nur so kannst du eine unangenehme Erfahrung hinter dir zu lassen. Sei mutig, lass dein Inneres zu dir sprechen und höre zu!


Noch wichtiger, verweile nicht zu lange in der Vergangenheit! Gib dir die Zeit, die du brauchst, um zu heilen und schaue dann nach vorn. Finde positive Faktoren an der Veränderung und nutze sie zu deinem Vorteil. Sei offen und irgendwann wirst du zum Beispiel eine Arbeitsstelle oder einen Partner finden, die noch besser zu dir passen.



Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Textes: die selbstbestimmte Veränderung. Denn sie erfordert eine ganz andere Art von Kraft. Denn da wir genau wissen welche negativen Folgen eine Veränderung eventuell haben kann, belassen wir häufig lieber alles so wie es ist, um diesen Folgen zu entgehen. Und häufig bleiben wir daher oft freiwillig in einer Situation, die uns nicht glücklich macht.


Daher mein Appell: Embrace the Change! Sei mutig und trete auf deiner Komfortzone heraus!


Ja, ich weiß, meistens folgt auf einen großen Schritt, den wir machen erst einmal Arbeit und evlt. Ungewissheit. Sei es der Jobwechsel... ein neues, unbekanntes Umfeld, neue Kollegen, neue Aufgaben ... oder eine große Reise in unbekannte Länder... finde ich mich zurecht?, halte ich das durch?, kann ich mir das leisten?.

Und auch für Veränderungen in unserem Verhalten oder unserem Lebensstil müssen wir aus unserer Komfortzone herauskommen. Wie oft hast du dir schon vorgenommen öfter Sport zu machen oder dich gesünder zu ernähren und wie oft bist du nach kurzer Zeit zu deinen Gewohnheiten zurückgekehrt, weil es so eben einfacher war und dir weniger Anstrengung abverlangt hat?


Wenn du in deiner jetzigen Situation voll und ganz zufrieden mit dir und mit deinem Leben bist freue ich mich sehr für dich, da gehörst du vermutlich zu einem/einer der Wenigsten.

Falls du dich jedoch seit einiger Zeit immer wieder dabei ertappst wie du deinen Mitmenschen von deinen Belastungen und deiner Unzufriedenheit berichtest oder du über einen längeren Zeitraum einfach nicht glücklich bist, dann ändere etwas! Denn das Leben ist viel zu kurz, um unglücklich zu sein. :-)

Identifiziere das Problem und überlege dir inwiefern sich deine Situation ändern müsste, damit es dir damit gut geht.


Einfach ist das nie. Es erfordert Zeit, Durchhaltevermögen, Nerven und manchmal auch Rückschläge. Ist es das wert, dass du glücklich bist?



Dann los! Du kannst es schaffen!






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